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Windows 10 sperrt bestimmte PCs aus 19.07.2017 - 10:51 von Timo Schurwanz

Böse Überraschung für manche Windows-Nutzer: Auf bestimmten PCs lässt sich das aktuelle Windows 10 Creators Update nicht installieren, weil deren Prozessoren nicht kompatibel sind. So können Geräte mit Atom-Chips der Clover-Trail-Reihe anschließend Texte und Symbole nur noch als einfarbige Balken und Blöcke darstellen oder gar nicht anzeigen – ein Fehler, der das Betriebssystem auf einen Schlag unnutzbar machen würde! Betroffen sind nach eigenen Aussagen vor allem Acer-Computer, in denen die Atom-Prozessoren Z2520, Z2560, Z2580, Z2760 verbaut sind, aber auch Geräte anderer Hersteller, die damals Einsteiger-PCs mit Windows 8 und vor allem so genannte 2-in-1-Geräte auf den Markt brachten. Immerhin: Microsoft hat angekündigt, zusammen mit den PC-Herstellern an einer Lösung zu arbeiten. Ob und wann die verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. Bis dahin erhalten Nutzer eine Warnmeldung mit dem Hinweis: „Windows 10 wird auf diesem PC nicht länger unterstützt." Im schlimmsten Fall bleibt betroffenen Nutzern das Creators Update dauerhaft verwehrt. Update (20. Juli, 16:15): Microsoft hat sich geäußert und zugesagt, zumindest Sicherheits-Updates an die genannten Geräte bis ins Jahr 2023 zu verteilen. Das Creators Update bleibt den Geräten aber bis auf Weiteres verwehrt.

Windows Update wird flexibler 26.04.2017 - 12:14 von Andre Hesel

Microsoft-Manager Michael Niehaus hat weitere Änderungen bei der Aktualisierungsfunktion des Betriebssystems angekündigt. Im entsprechenden Blogeintrag weist er darauf hin, dass Microsoft die Update-Funktion bereits mit Einführung von Windows 10 und dem Umstieg auf kumulative Updates vereinfacht habe. Nun will der Software-Hersteller auch die Update-Frequenz flexibler gestalten und rüttelt sogar am traditionsreichen Patchday. Statt Updates wie bisher nur am zweiten Dienstag des Monats auszuliefern, will Microsoft künftig weitere, nicht-sicherheitsrelevante Verbesserungen kontinuierlich über den Monat anbieten. Eingeführt wird die Änderung mit dem Windows 10 Creators Update – zunächst nur für Unternehmenskunden. Firmen sollen so flexibler entscheiden können, wann und auf welchen Geräten nicht sicherheitskritische Updates installiert werden. Und wer weiß: Vielleicht kommt die Option auch für Nutzer der Home-Version.

Microsoft: Erste Rollout-Phase erfolgreich 26.04.2017 - 11:43 von Andre Hesel

Am 11. April startete die automatische Verteilung des Creators Updates über die Aktualisierungsfunktion des Betriebssystems. Microsoft hatte vorab mitgeteilt, dass diese in mehreren Phasen erfolgt und dass zunächst nur Geräte das Update erhalten, die erfolgreich mit dem neuen Windows getestet wurden. In einem weiteren Blogeintrag hat der Softwareriese nun den Verlauf dieser ersten Phase kommentiert. So habe man in den ersten zwei Wochen des Rollouts viele positive Rückmeldungen erhalten. Aber Nutzer hätten auch einige Probleme gemeldet. Neben der Bereitstellung konkreter Informationen und Anleitungen zur Fehlerbehebung habe Microsoft dabei mit PC-Herstellern zusammengearbeitet, um Probleme mithilfe von Windows- und Treiber-Updates zu bereinigen. In einigen Fallen hat Microsoft problematische Geräte absichtlich nicht sofort mit dem Creators Updates versorgt. COMPUTER BILD rät: Wer sich gedulden kann, sollte das Upgrade nicht manuell starten, sondern warten, bis der Aktualisierungshinweis für das Creators Update von selbst auftaucht.