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Alles Gute, Critical Mass 26.09.2017 - 16:23 von Helena Wittlich

Vor zwanzig Jahren fand in Berlin die erste Fahrt der "Critical Mass" statt. Die Aktionsgruppe aus Radfahrern radelt einmal im Monat gemeinsam durch die Stadt, um auf die Gefahren und Missstände im Radverkehr aufmerksam zu machen. Nun feiert die Fahrrad-Demo Geburtstag. Am 26. September 2017 traten allerdings nur rund 20 Teilnehmer an, mittlerweile sind es teilweise mehrere tausend. 

Organisatoren und Teilnehmen haben sogar ein eigenes Critical-Mass-Vokabular entwickelt. "Korken" heißt zum Beispiel, aus der Masse der Radfahrer auszuscheren, um Autos anzuhalten, so dass die Demo passieren kann. 

Stehen gelassen 25.09.2017 - 11:41 von Helena Wittlich

Dieses Fahrrad  wurde wohl einfach vergessen. Wer sein Fahrrad los werden will, sollte es lieber verschenken - in den sozialen Netzwerken gibt es zahlreiche Gruppen, die auch Reparaturhilfe anbieten. 

Das Leserbild stammt übrigens aus unserem Leute-Newsletter aus Pankow. Zur Anmeldung geht es unter https://leute.tagesspiegel.de/

25.09.2017 - 11:23
Helena Wittlich 25.09.2017 - 11:23 Uhr
Peter Sagan zum dritten Mal in Folge Weltmeister 24.09.2017 - 19:34 von Julian Graeber

Als erster Fahrer gewinnt Peter Sagan zum dritten Mal in Serie den WM-Titel. Im Zielsprint setzt er sich knapp gegen Alexander Kristoff durch. Deutsche Fahrer spielen bei der Entscheidung keine Rolle. Mehr zum Rennen im norwegischen Bergen lesen Sie hier

Heute ist autofreier Tag - ab aufs Rad! 22.09.2017 - 10:21 von Claus Vetter

Schon gemerkt? Nein? Ist ja auch schwer in Berlin, denn hier ist  am 22. September vom europaweiten vom „Autofreien Tag“ 2017 wenig zu spüren wie sonst etwa vom Weltnichtrauchertag. Voll wie immer auf den Straßen ist es, ich bin froh, an diesem morgen heil über die Argentinische Allee gekommen zu sein. Auf der Ader im Süden Berlin geht es in  der Rush Hour zu wie früher auf der Avus. Aber hier zum Thema: Der „Autofreie Tag“ ist ein von diversen Umweltverbänden initiierter Aktionstag und findet jährlich statt. Viele Städte und Orte sperren ihre Zentren am 22. September für den gesamten motorisierten Verkehr. Zum Beispiel in Wien! 500 österreichische Städte und Gemeinden und weltweit 2000 Städte sind jedes Jahr mit dabei. Berlin beteiligt sich nicht, obwohl hier ja durchaus so etwas diskutiert wurde (Initiative Autofreier Sonntag) und wird. In jedem Fall ist das Wetter heute schön genug, um aufs Rad umzusteigen und die frische Luft frischer werden zu lassen (ohne Ausstöße). Hier mal zwei Beispiele aus der Republik, einmal eine E-Bike-Versuchsfahrt im Südenund dann – gar nicht so weit weg, oder? – der Verweis auf den Aktionstag in Frankfurt(Oder).

22.09.2017 - 09:29

Foto: AFP

Claus Vetter 22.09.2017 - 09:29 Uhr
In 79 Tagen um die Welt geradelt 22.09.2017 - 09:24 von Claus Vetter

In genau 78 Tagen, 14 Stunden und 14 Minuten hat es Mark Beaumont um die Welt geschafft - mit dem Fahrrad. Glücklich fuhr der 34-jährige Schotte am Montag in der französischen Hauptstadt ein, wobei ihn auf den letzten Metern zum Pariser Triumphbogen eine 20-köpfige Unterstützer-Crew auf Rädern begleitete. Am Ziel erwartete Beaumont dann seine Frau Nicci mit den ein und vier Jahre alten Töchtern Willa und Harriet.


"Ich bezweifle, dass ich je wieder so etwas machen werde", sagte der Extremsportler, nachdem er den bisherigen Rekord von 123 Wochen eingestellt hatte. Es seien "auf jeden Fall die längsten zweieinhalb Monate meines Lebens" gewesen. Mit seinem neuen Weltrekord, der Beaumont auch einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde verschafft, sei aber "ein absoluter Traum" wahr geworden. 
Insgesamt legte der Radsportler rund 29.000 Kilometer zurück. Nur den Atlantik und den Pazifik überflog er, den Rest schaffte er mit eigener Muskelkraft. Um das geplante Pensum zu schaffen, fuhr Beaumont pro Tag 16 Stunden Rad, dafür stand er jeden Morgen um 03.30 Uhr in der Frühe auf. Dazu musste er täglich 8000 Kalorien zu sich nehmen und bis zu zehn Liter Wasser trinken. 
Der Extremsportler war am 2. Juli in Paris gestartet und durchquerte auf seinem Weg nach Peking Europa, Russland und die Mongolei. Von dort flog er nach Perth in Australien, das er ebenso wie das benachbarte Neuseeland durchquerte, bevor er nach Anchorage in Alaska flog. Seine Fahrt durch Amerika endete im kanadischen Halifax, von wo er nach Lissabon flog. Die Flugzeiten wurden bei der Rekordermittlung mitgerechnet. (Quelle: AFP)

(Fahrrad-)Endspurt im Wahlkampf 22.09.2017 - 09:15 von Claus Vetter

Von uns gibt es natürlich keine Wahlempfehlung, radeln lieben sie ja schließlich alle. Am Freitag gibt es politische Abscliusskundgebungen aller großen Parteien in Berlin und beim Stimmenfang spielt auch das Fahrrad eine Rolle, wie unsere Mitarbeiterin Sabine Beikler berichtet.

Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit der Politik 21.09.2017 - 15:45 von Julian Graeber

Am Montag hat das Verkehrsministerium den „Fahrrad-Monitor Deutschland 2017“ vorgestellt. Das Ergebnis der repräsentativen Befragung zeigt, bundesweit nutzt mehr als ein Drittel der Bürger das Fahrrad regelmäßig. In der Verkehrspolitik nimmt das Fahrrad dennoch zu wenig Platz ein. 87 Prozent sind der Meinung, dass die Bundesregierung zu wenig für den Radverkehr tut. Mehr zur Umfrage beim ADFC.

Mehr Radsicherheit auf dem Tempelhofer Damm 19.09.2017 - 15:45 von Julian Graeber

Initiativen für bessere Radwege oder Fahrradstraßen gibt es in letzter Zeit ziemlich viele. Auch in Tempelhof, wie meine Kollegin Sigrid Kneist im Bezirksnewsletter berichtet: 

"SPD und Grüne wollen einen Modellversuch für Radverkehrsanlagen auf dem Tempelhofer Damm. In einem BVV-Antrag empfehlen sie dem Bezirksamt, sich beim Senat dafür einzusetzen. Das Ganze soll möglichst bald beginnen, der Radweg soll breit genug sein, dass Radfahrer sich ungefährdet überholen können, die Belange der Einzelhändler sollen berücksichtigt werden, die baulichen Veränderungen sollen zu gering wie möglich sein. Klingt nach der Quadratur des Kreises auf dieser viel befahrenen Ausfallstraße. Inzwischen haben laut der Initiative Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg rund 2000 Menschen einen Einwohnerantrag für einen Radweg auf dem Tempelhofer Damm unterschrieben."

Rechtsabbiegender LKW tötet Radfahrerin 19.09.2017 - 15:36 von Helena Wittlich

Der Lastwagen überrollte die 75-Jährige, sie starb noch am Unfallort. Sie ist das sechste Unfallopfer, das in diesem Jahr ums Leben kam. Mehr Informationen über den Unfall lesen Sie hier.

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